×
1
Beschreiben Sie Ihr Rechtsproblem

Füllen Sie in der Online-Rechtsberatung das einfache und kurze Formular aus, damit der Anwalt optimal auf Ihren Fall reagieren kann.

2
Upload von Dokumenten.

Senden Sie uns falls nötig bis zu fünf Dokumente mit, damit der Anwalt genauere Informationen zum Fall erhält.

3
Eröffnen Sie Ihr Konto.

Eröffnen Sie Ihr persönliches Konto bei SwissAnwalt, unter welchem der Anwalt wenn nötig mit Ihnen kommuniziert

4
Bestimmen Sie die Kosten.

Bestimmen Sie die Kosten für Ihre Anfrage indem Sie auf Schiebern zum Beispiel die Anzahl Ihrer Fragen und die Dringlichkeit der Antwort einstellen.

5
Antwort vom Anwalt.

Sobald der Anwalt die Frage beantwortet hat, werden Sie umgehend informiert, damit Sie diese in Ihrem persönlichen Konto nachlesen und wenn nötig ausdrucken können.

6
Rückfrage stellen.

Wenn der Anwalt dies zulässt, können Sie ihm allenfalls eine Rückfrage stellen, falls etwas nicht klar ist.

Information

Unter Umständen sind Sie auf unsere Seite gestossen, weil Sie rechtliche Abklärungen im Internet vornehmen.

Unsere Praxistipps sollen Ihnen einen Anhaltspunkt zur momentanen Rechtsprechung geben. Jeder Rechtsfall ist jedoch individuell und kann eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in der Regel nicht ersetzen.

Lassen Sie Ihren Rechtsfall daher unbedingt durch einen spezialisierten Rechtsanwalt seriös und vertieft abklären. Nur so erhalten Sie eine rechtssichere Antwort auf Ihre Fragen und wissen, woran Sie sind. Der Einsatz lohnt sich auf jeden Fall.

Grundlose Betreibung


Ich erhalte Rechnungen, obwohl ich von dieser Firma keine Leistungen bezogen habe. Ich hab darauf bisher nie reagiert - jetzt droht die Firma, dass sie mich betreiben werde. Ist das rechtens?

Leider ja, denn in der Schweiz darf jeder jeden betreiben und zwar auch grundlos. Leider kommt es nicht selten vor, dass Betreibungen als Schikanen oder zur Einschüchterung missbraucht werden. Ob eine Forderung zu Recht besteht, darf das Betreibungsamt nämlich nicht prüfen, ausser dann, wenn diese offensichtlich nichts mit dem Ziel einer Zwangsvollstreckung zu tun hat.

Schalten Sie allenfalls früh genug einen Anwalt ein

Vielfach kann ein Anwalt dem "Unwesen" einen Riegel schieben, indem er ein entsprechendes Schreiben mit allen Konsequenzen an den «Gläubiger» verschickt. Natürlich ist ein solches Schreiben mit Kosten verbunden. Es hilft aber vielfach weiter und die Drohungen mit der Betreibung haben ein Ende.

Als Druckmittel missbraucht

Für viele Menschen ist das Betreibungsregister ein rotes Tuch. Kleine - auch ungerechtfertigte Beträge - werden lieber bezahlt, als dass man einen Eintrag im Betreibungsregister riskiert, welcher dann währen fünf Jahren eingesehen werden kann. Denn wenn man innerhalb dieser fünf Jahre allenfalls eine Wohnung suchen muss oder eine neue Arbeitsstelle sucht, dann kann ein solcher Eintrag sehr hinderlich sein. Gewisse Firmen machen sich diese zu nutze und missbrauchen die Betreibungsandrohung als Druckmittel, um eine ungerechtfertigte oder nur teils berechtigte Forderung durchzusetzen. Beispiel: Eine Hausverwaltung versucht, einen ehemaligen Mieter für Schäden in der Wohnung bezahlen zu lassen, obwohl die Schäden weder im Übergabeprotokoll festgehalten noch vom Mieter verursacht worden sind. Eine solche Forderung ist ungerechtfertigt, deshalb kann der ehemalige Mieter die Betreibung mit Rechtsvorschlag stoppen.

Den Registereintrag löschen lassen

Ärgerlich: Trotz Rechtsvorschlag erscheint man im Betreibungsregister. Der Eintrag ist öffentlich und verschwindet erst nach fünf Jahren. Wer darauf angewiesen ist, keine Einträge im Betreibungsregister zu haben, muss mit dem «Gläubiger» verhandeln. Nur der Gläubiger kann die Betreibung jederzeit zurückziehen und den Eintrag löschen lassen. Zu empfehlen ist eine schriftliche Vereinbarung, die zwei Dinge festhält: die Leistung des Schuldners und die Gegenleistung des Gläubigers, also den Rückzug und die Löschung der Betreibung.

Inkassobüro


Ich hab leider vergessen, eine Rechnung zu bezahlen. Nun werde ich von einem Inkassobüro betrieben. Neben dem ursprünglichen Rechnungsbetrag, verlangt diese Verzugszinsen und Inkassokosten. Muss ich das bezahlen?

Wenn die Rechnung korrekt ist, müssen Sie diesen Betrag auch bezahlen. Im Weiteren darf das Inkassobüro auch Verzugszinsen - in der Regel 5% - verrechnen. Allenfalls höhere Zinsen müssen vor dem Kauf in den AGB mitgeteilt worden sein.

Nicht verrechnen darf das Inkassobüro jedoch einen sog. Verzugsschaden resp. Kosten für Umtriebe. Denn Inkassokosten, dürfen gemäss Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz (SchKG) nicht dem Schuldner überwälzt werden.

Achten Sie auch auf andere Positionen, welche Sie allenfalls auf der Rechnung finden, wie Adress- und Bonitätsprüfungskosten, Rechtsberaterkosten und allgemeine Bearbeitungsgebühren. Dies alles sind Posten, welche man nicht bezahlen muss.


Weitere Rechtstipps:
Allgemeine Rechtstipps | Anwaltskosten | Arbeitsrecht | Betreibung 

Alle Angaben erfolgen ohne jegliche Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit.
Top