So gehen wir vor – in drei Schritten
- Aktenlage klären: Forderungsgrund, Belege, Verjährung, Schuldnerprofil.
- Strategie festlegen: aussergerichtlich vs. Betreibung; Titel/Beweis prüfen.
- Umsetzen & durchziehen: Betreibung, Rechtsöffnung/Klage, Pfändung/Konkurs.
Die wichtigsten Bausteine im Inkasso & SchKG – strukturiert und nachvollziehbar:
1) Aussergerichtliches Inkasso
Ziel: Zahlung oder tragfähige Einigung – ohne unnötige Eskalation.
- Qualifizierte Mahnungen: klare Fristen, rechtlich korrekt, dokumentiert.
- Verhandlungen: Raten/Stundung, Sicherheiten, Anerkennung, Vergleich.
- Plausibilitäts-Check: Einbringlichkeit, Kosten-/Nutzen, Vorgehensoptionen.
2) Betreibung nach SchKG
Einleitung und Fortführung mit sauberer Fristen- und Formkontrolle.
- Betreibungsbegehren: beim zuständigen Betreibungsamt.
- Zahlungsbefehl: Zustellung und Reaktionsmanagement.
- Rechtsvorschlag: typische Hürde – ohne Beseitigung keine Fortsetzung.
3) Rechtsvorschlag beseitigen (Titelbeschaffung)
Je nach Beweislage wählen wir den passenden Weg:
- Provisorische/definitive Rechtsöffnung: wenn ein tauglicher Titel vorliegt.
- Anerkennungsklage: wenn die Forderung gerichtlich festgestellt werden muss.
4) Vollstreckung: Pfändung oder Konkurs
Nach Beseitigung des Rechtsvorschlags folgt die Durchsetzung.
- Pfändung (natürliche Personen): Fortsetzung, Pfändung, Verwertung, Verteilung.
- Konkurs (juristische Personen): Konkursandrohung, Konkurseröffnung, Kollokation/Verteilung.
5) Sonderthemen & Risiko-Management
Wenn es heikel wird: früh korrekt stellen, damit nichts verloren geht.
- Verjährung/Unterbrechung: rechtzeitig handeln.
- Sicherungen: je nach Fall (z.B. Beweis/Unterlagen, Sicherheiten).
- Mehrere Gläubiger: Prioritäten, Koordination, wirtschaftlicher Fokus.
Unterlagen-Checkliste (so viel wie vorhanden)
- Vertrag/Bestellung, Offerte, AGB, Lieferscheine, Abnahmenachweise
- Rechnungen, Mahnungen, Zahlungspläne/Abreden
- Korrespondenz (E-Mail/Brief/Chat), Einwände des Schuldners
- Belege zum Titel (Schuldanerkennung, Urteil, Vergleich etc.)
- Angaben zum Schuldner (Adresse, HR-Auszug, bekannte Vermögenshinweise)
Wichtige Punkte im SchKG-Alltag
- Rechtsvorschlag ist häufig – entscheidend ist der richtige nächste Schritt.
- Titel spart Zeit und Kosten – Belege früh prüfen.
- Fristen/Formalien sind strikt – saubere Abläufe verhindern Leerläufe.
- Vollstreckungsart hängt vom Schuldner ab (Privatperson vs. Gesellschaft).
Wie wir helfen – pragmatisch und strukturiert
Telefon
Kurzcheck: Vorgehen, Fristen, nächste Schritte – ideal zum Einstieg.
Schriftlich
Aktenprüfung mit klarer Strategie und Prioritäten (To-dos & Optionen).
Mandat
Umsetzung von A bis Z: Betreibung, Rechtsöffnung/Klage, Vollstreckung.
Fazit
Inkasso ist dann effizient, wenn Belege, Fristen und Vorgehen stimmen. Wir sorgen für Klarheit, Strategie und eine saubere Umsetzung im SchKG-Verfahren – aussergerichtlich oder konsequent bis zur Vollstreckung.
Hinweis
Wichtiger Hinweis:
Die Inhalte dienen allgemeinen Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.
Keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität.